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Grussworte des Präsidenten

Fritz Haselrieder

Fritz Haselrieder

 

 

Liebe Freunde
der SG Schlern,
/// der Ausschuss der Spielgemeinschaft Schlern hat wieder
vieles daran gesetzt, dass auch dieses Jahr die FußballSaison
starten kann. Ungebrochen groß ist das Interesse der Kinder,
Jugendlichen und Erwachsenen Fußball zu spielen. Von
der Fußballschule bis zur Landesliga jagen über 300 Fußballer/
innen auf dem Platz den Ball nach.
Die Begeisterung an diesem Sport und die Freude in den Gesichtern
der Spieler/innen sind unser Ansporn, die organisatorischen
Voraussetzungen dafür zu schaffen. Dabei komme ich
sogleich zur größten Herausforderung, nämlich genügend Kindertrainer
zu finden. Die Suche war mühsam und langwierig
und erst in letzter Minute konnte eine ausreichende Zahl an
Freiwilligen gefunden werden, die sich in den Dienst einer
Mannschaft stellen. Die Rahmenbedingungen für diesen „Job“
werden immer schwieriger. Wir alle haben Stress, Termine, Verpflichtungen
und den Drang nach individueller Freizeitgestaltung.
Da bleibt wenig Zeit übrig, mit einer Kindermannschaft
zweimal die Woche zu trainieren und am Wochenende beim
Spiel dabei zu sein. Eigentlich komisch, weil nie wie derzeit
werden die Trainings und Spiele so zahlreich von den Eltern begleitet
und verfolgt, was wiederum Anlass zu Lob und Freude
gibt. Ich, bzw. der Ausschuss können nicht oft genug daran erinnern,
dass die SG Schlern Trainer braucht und dabei sind
nicht ausgebildete Trainer gemeint, sondern Personen, die
Freude daran haben, Kinder beim Erlernen des Fußballsports zu
begleiten, ihnen Begeisterung zu bescheren und soziale Werte
zu vermitteln, indem sie einfach einige Stunden für Sie da sind.
Die Bezahlung kann sich sicherlich sehen lassen, reicht aber
bei weitem nicht aus, um von einer Entlohnung zu sprechen,
mehr eine Entschädigung. Also denkt bitte alle gemeinsam darüber
nach, wie wir diese Aufgabe in Zukunft bewältigen können.
Bei all jenen, die sich für die laufende Meisterschaft dafür gewinnen
haben lassen, bedanke ich mich ganz herzlich und rege
bei den Eltern und Kindern an, sich dafür das eine und andere
Mal mit einem Lob oder Danke erkenntlich zu zeigen. Eine
Selbstverständlichkeit ist das leider schon lange nicht mehr.
„Ohne Moos nichts los“ heißt es immer so schön. Aus diesem
Grund geht ein großes Vergelt’s Gott an unsere Gönner und
Sponsoren für die wertvolle Unterstützung. Platzpflege, Ausrüstung,
Meisterschaftsanmeldungen, Versicherung, Steuern und
vieles mehr kostet Geld. Bitte blättert die Broschüre durch und
erinnert euch im alltäglichen Leben wie Einkaufen, Essen, usw.
daran, dass sie Unterstützer unseres Vereins sind.
Genauso dürfen wir uns auch bei den beiden Gemeinden Kastelruth
und Völs am Schlern für die heuer wieder gewährten
Beiträge bedanken. Beiträge, die Gott sei Dank nicht sinken,
sondern steigen – wie leider auch die Kosten.
Ein besonderes Lob geht an all jene – jung und alt – die beim
heurigen Spatzen-Open-Air tatkräftig mitgeholfen haben. Der
Ausschuss war von der zahlreichen Bereitschaft mitzuarbeiten,
vom Zusammenhalt und vom Einsatz eines jeden Einzelnen begeistert
angetan. Danke Euch allen noch einmal!
Wenn wir bei den Kindermannschaften nicht das Leistungsprinzip
in den Vordergrund stellen wollen, sondern das Lernen, erfahren
und den Spaß, so ist bei der ersten Mannschaft in der
Landesliga nur durch Höchstleistung der Klassenerhalt zu
schaffen. Dies ist das erklärte Ziel des Ausschusses. Dabei
wurden wichtige Entscheidungen getroffen. Der Ausschuss hat
mich gebeten, die Traineraufgabe zu übernehmen, dem ich zugestimmt
habe, nachdem geklärt wurde, dass mich mein Vize
Harti Reichhalter bei allen Sitzungen vertritt und die organisatorischen
Aufgaben weitgehend übernimmt. Die Präsidentenrolle
wollte er aber nicht übernehmen, was die optimale Lösung dargestellt
hätte. So ist aber dennoch eine erkennbare Trennung
zwischen Vereinsarbeit und Trainerrolle erfolgt, was dem Verein
und mir die Möglichkeit gibt, ohne Vorurteile die anstehenden
Arbeiten zu bewältigen. Ah, apropos Arbeit, nur wer etwas tut
kann auch Fehler machen. Aus diesem Grund bitte das eine
und andere Mal um Nachsicht, wenn im Einzelfall (bei 250 Kinder)
nicht alles klappt, bzw. um konstruktive Kritik, damit wir
die Fehler erkennen und daraus lernen.
Es lebe die SG Schlern.
Der Präsident
Fritz Haselrieder