25. SPIELTAG | ASV St. Lorenzen vs. SG Schlern 1:2 (0:0) | Schlern dreht Partie in der Schlussphase und feiert wichtigen Auswärtssieg
Die SG Schlern feiert am 25. Spieltag einen hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg gegen den ASV St. Lorenzen. In einer intensiven Partie bei sommerlichen Temperaturen bewies Schlern vor allem in der Schlussphase große Moral und drehte das Spiel dank zweier Distanztreffer noch zu seinen Gunsten. Besonders erfreulich: Debüt in der ersten Mannschaft für Fill Manuel sowie das erste Tor von Alex Trocker „Förber“.
Die erste gefährliche Aktion der Partie gehörte den Hausherren. Bereits in der 8. Minute kam St. Lorenzen nach einem flachen Abschluss zur ersten guten Möglichkeit, der Ball strich jedoch knapp am Pfosten vorbei.
In der Anfangsphase versuchten beide Mannschaften, spielerische Lösungen zu finden und einen gepflegten Fußball aufzuziehen. Die große Sommerhitze machte jedoch beiden Teams sichtbar zu schaffen, wodurch das Tempo der Partie phasenweise etwas litt.
St. Lorenzen kam im Laufe der ersten Halbzeit zu mehreren Abschlüssen, wirklich zwingend wurden diese allerdings nicht. Die SG Schlern stand defensiv kompakt und ließ nur wenig zu.
In der 37. Minute wurde Schlern erstmals richtig gefährlich: Kapitän Harasser brachte einen scharfen Ball in den Strafraum, der jedoch im letzten Moment noch geklärt werden konnte.
Halbzeitstand: 0:0
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiterhin ausgeglichen. In der 55. Minute versuchte es Wieser aus der Distanz, sein Schuss war jedoch zu schwach, um den gegnerischen Keeper ernsthaft zu prüfen.
Vier Minuten später gingen die Gastgeber in Führung. Nach einem langen Einwurf in den Strafraum wurde der Ball kurz vor dem Tor noch entscheidend abgefälscht und überraschte dadurch alle Beteiligten. Der Ball trudelte zum 1:0 über die Linie.
In der 69. Minute hatte St. Lorenzen die große Chance auf das 2:0. Ein traumhafter Lochpass schickte den Lorenzner Stürmer alleine vor den Schlerner Schlussmann, doch der Abschluss ging knapp am Pfosten vorbei.
Die Antwort der SG Schlern ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 72. Minute fiel der Ausgleich zum 1:1: Margoni E. zog wie bereits mehrmals zuvor aus der Distanz ab und wurde diesmal belohnt. Sein schöner Weitschuss wurde vom Keeper wohl erst spät gesehen und schlug im Netz ein.
Nur wenige Minuten später wurde es erneut gefährlich. In der 76. Minute kam St. Lorenzen nach einer Flanke zu einem gefährlichen Kopfball, der jedoch knapp am Pfosten vorbeiging.
In der Schlussphase schlug Schlern dann erneut zu. In der 86. Minute fasste sich Alex Trocker „Förber“ aus der Distanz ein Herz und zog ab. Der gegnerische Torhüter konnte den Ball nicht fest genug parieren, wodurch dieser hinter ihm ins Tor fiel – das 2:1 für die SG Schlern und gleichzeitig das erste Tor von Alex Trocker im Dress der ersten Mannschaft.
Die Hausherren warfen in den letzten Minuten nochmals alles nach vorne. In der 93. Minute sorgte ein gefährlicher Freistoß nochmals für Spannung, der Ball ging jedoch knapp über das Tor.
Kurios wurde es dann in der 95. Minute: Nach einer Ecke von St. Lorenzen fing der Schlerner Keeper den Ball sicher ab, konnte sich anschließend jedoch nicht schnell genug entscheiden, welchem Mitspieler er den Ball geben sollte. Der Schiedsrichter zählte die Sekunden herunter und entschied schließlich auf eine weitere Ecke für die Gastgeber.
Auch diese wurde nochmals brandgefährlich: Nach dem folgenden Eckball ging ein Kopfball nur knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf war Schluss – Schlern sichert sich mit viel Kampfgeist und Effizienz einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg.
Fazit: Die SG Schlern zeigte bei schwierigen Bedingungen eine starke Moral und drehte die Partie in der Schlussphase noch zu ihren Gunsten. Besonders erfreulich waren das Debüt von Fill Manuel in der ersten Mannschaft sowie das erste Tor von Alex Trocker „Förber“. 💙⚽
Aufstellung: Fill, Wieser, Hofer P. (ab 46. Gabloner M.), Mulser, Senoner, Margoni E., Harasser (ab 39. Hofer L.), Haselrieder, Ritter (ab 75. Fill Manuel), Rungger (ab 75. Trocker A.), Dounaim (ab 75. Rabanser)
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